Endlich war es wieder so weit. Ausnahmsweise ohne Doppelstock und ohne Anhängerkupplung ging es mit leichtem Übergewicht mit dem Flieger Richtung kroatische Adria. Gemeldet war ein Boot mit zehn Seglern. Vertreten wurde der ABC durch Gwen, Tim, Anja & Henny, der SCJ durch Reggie und der YCR durch Lotte. Vervollständigt wurde die Crew durch Milena, Felix, Miriam und Andi.

Unsere schnuckelige Yacht hörte auf den Namen Suzy und war eine kleine fünfzig Fuß Elan 50 Impression mit Lattengroß, Doppelruder, Außenkühlschrank, aber leider ohne Spinnaker. Durch weitere Luxusaccessoires konnten wir es mit zehn Leuten und zwei Schwimmringen (Jerome) gut auf kleinem Raum aushalten.

Die Wichtigste Regel der ausführlichen Sicherheitseinweisung: Nur das was durch den Magen geht, darf auch in die Toilette!

 

Ein kurzer Einkauf von zwei Stunden, eine erste Nacht an Bord im Hafen und los ging es an die Startlinie. Diese befand sich vor der Marina Kornati in Biograd.

Das optimale Segeloutfit an diesem Tag: Bikini oder wahlweise Badehose.

Ein brillantes, rückwärts gefahrenes Ablegemanöver schaffte beste Vorraussetzungen für die ersten Boje-über-Bord Übungen. Countdown: 5,4,3,2,1 Start! Die Segel werden gesetzt, Kurs Richtung Süd. Entspannt machten wir uns mit der Yacht vertraut. Mittags demonstrierte Andi seine Couscous-Kochtalente, die uns hervorragend für das Bojen-Manöver stärkten. Unter Segel fuhren wir 22 Seemeilen bis Tratinska auf Zirje. Nach einem Ankerlimoncello wurden die Schwimmtiere aufgepustet und die Badeplattform auf Standhaftigkeit getestet. Und dann haben wir wieder gegessen, diesmal Nudeln mit Tomatensoße und für den Bizeps gab es sogar Salat. Wir ließen den Abend mit einmaligen YMCA, Macarena und Cotton Eye Joe Tanzskillz ausklingen. Tipp: Am Flughafen sollte Gwennelynn nicht Macarena singen.

Unser allerliebster Freund, der stramme Max kam an diesem Abend auch kurz an Bord.

 

Segel-Tag 2: Frühsport. Wir waren erstmal schwimmen und dann wurde unter Segeln gefrühstückt. Natürlich proteinreich mit viel Rührei mit Marsalla. Da der Wind nicht ausreichte für die geplante Überfahrt nach Vis, fuhren wir Nachmittags eine Halse zurück zum Festland, nach Borovica, insgesamt 33 Seemeilen. Zwischenzeitlich wurde der Bootsmannstuhl fürs perfekte Foto an die Dirk angeschlagen.

Die Bucht von Borovica war relativ eng, also waren Landleinen notwendig. Tim und Reggie brachten mit dem Dingi die Leinen in Position und Henny fuhr mit der Yacht das Ankermanöver. Dieses Manöver managten wir, trotz Problemen mit der Ankerwinsch mit bravur, sodass schnell aus den Resten des Vorabends für die Crew gekocht werden konnte.

In einer halsbrecherischen Kletteraktion die Felswand hoch und wieder runter (im Dunkeln) wurden unsere Käsevorräte im dahinterliegenden Supermarkt aufgefüllt. So waren der Stramme Max und Toast Hawaii nach dem nächtlichen Nachtschwimmen gesichert Und Anja wurde bewiesen: Das Wasser glitzert doch!

Tipp: Eine Felswand sollte nicht als Rutsche genutzt werdern! Leggins könnten Schaden nehmen!

 

Segel-Tag 3: Frühsport im erfrischendem Wasser. Bei der zweiten Runde ums Boot lief leider der eine Fäkalientank über…

Schade, dass dessen Anzeige trotzdem noch leer zeigte.

Fluchtartig verließen wir das Wasser, setzten sportlich die Segel und auf den Schock gab es erstmal 3 Stunden Pancakes zum Frühstück?!???

Da leider nicht der Wind aber dafür die Sonne mitspielte entschieden wir uns spontan zu einem Badestopp in der blauen Lagune auf Drvenik Veli. Zur allgemeinen Erheiterung trug die „Ungeplante Düsseldorfer Jazzband“ auf dem nebenliegenden Kat bei.

Auch der Wind erheiterte sich, sodass wir unter Segel Richtung Milna fuhren, insgesamt 23 Seemeilen.

Dabei lösten wir knifflige Rätsel bei denen Tim besonders viel Nervenstärke zeigte.

Tipp des Tages: Wenn Dich Henny nach dem roten Punkt fragt, Renn weg! Oder frag Tim!

Nach einem unnachahmbaren Anlegemännover in die kleinste verfügbare Lücke (50 Meter) der ACI Marina Milna, bekamen wir direkt einen Anlegeschnaps aufs Haus.

Nun stand wieder unser liebstes Hobby an: Einkaufen! In nur drei Läden schafften wir den Großteil unserer Einkäufe und der Rest der Crew schrubbte das Boot. Seemännisch nutzten wir natürlich das Dinghi zur Anlieferung der Einkäufe quer über das Hafenbecken

Um auch den kulturellen Aspekt unseres Törn abzuschließen, testeten wir die kroatische Küche mit Cevapcici und einem KLEINEN Vorspeisenteller. Anschließend buchte Henny einen sehr schmackhaften Tauchkurs in der Cocktailbar und Gwennelynn probierte einen Landestypischen Cocktail der doch stark an Scheibenklar erinnerte.

So konnten wir jedoch mit bestem Durchblick zum Boot gelangen.

Bonustipp: Trinke keinen Scheibenklar in der Cocktailbar

 

  1. Segeltag

Nachdem bei Opa in der Backskiste keine Katzenbabys gefunden wurden und Anja für nur 25€ acht Laibe Brot und zehn Schokocroissants gekauft hatte, manövrierte Milena das Boot durch den immer noch extrem engen Hafen.

Bei strahlendem Sonnenschein konnten wir leider nur Motorboot fahren und die 21°C Wassertemperatur wurden genutzt, um Hennys Hinter-dem-Boot-Herziehbrett auszuführen. Hierbei wurden neue Geschwindigkeitsrekorde aufgestellt.

Abends landeten wir in der Marina Frapa in Rogoznica, wo nur sehr sehr kleine Yachten lagen. Tageslog: 22 Seemeilen. Das hier übliche Klippenspringen konnte leider aufgrund des gekippten Drachenaugensees nicht stattfinden.

Also musste Henny seine Guacamolekünste unter Beweis stellen und Lotte kümmerte sich, um die restlichen Dipps.

Weisheit des Tages: Konfuzius sagt: „Es gibt nicht zu viel Knoblauch“!

 

  1. Segeltag

Endlich Wind und kuschelige Segelhose.

Gegen die unangenehme Südwelle gab es für einen Teil der Crew eine Reisegold und los gings!

An diesem Tag segelten wir über 46 Meilen. Es war geil!

Schönster Moment: Mit einer 50 Fuß Yacht bei 10,5 kn auf der Glitsche!!!

Nachmittags kamen wir im Naturpark Telascica an und fingen in einem sauberen Mannöver die Boje. Dabei verließ der Bootshaken das Boot nicht.

Team Bergziege erklomm einen weiteren Berg und nach der sportlichen Anstrengung wurde natürlich im 22°C warmen Meer gebadet.

Abends wurde der Countdown zu Tims Geburtstag angestimmt.

Mit Luftballons und heimlich gezaubertem Geburtskuchen wurde ihm feierlich die DEINJUNGE (unbezahlte Werbung) Bierkühltasche überreicht.

Auch heute durfte der nächtliche Tauchgang nicht fehlen.

Tipp des Tages: Wenn jemand Bier kaltstellen möchte: Fragt Tim! Wenn ihr eine eigene Tasche haben möchtet: Fragt Micky!

 

Letzter Tag

Heute kann es regnen, stürmen oder schneien… okay, der Schnee war nicht mit dabei.

Frühsport: Geburtstags-Marsch zum Salzsee Mir und den Klippen von Dugi Otok.

Anschließend motorten wir hungrig durch die Inselformationen bis es ein ausgiebiges Geburtstags-Frühstück gab.

Die Hälfe der Crew viel ins Fresskoma und schlief während die wahren Männer mit Bärten (Henny, Andi, Gwennelynn und Geburtstagstim, der einzige mit Bart) das Schiff durch Sturm und Regen nach Biograd kämpften, insgesamt 20 Seemeilen.

Nach dem Anlegen besichtigten wir zu Tims Ehren die Biograd Boatshow im Hafen. Tims Geburtstag ließen wir mit Geburtatagspizza im Restaurant und anschließendem Geburtstagseis ausklingen.

Tipp des Tages: Habe niemals während eines Segeltörns Geburtstag! Es könnte peinlich werden!

 

Der Letzte Zieleinlauf fand am nächsten Morgen um 9 Uhr statt. Das Boot wurde übergeben und zur Siegerehrung gab es ein Restaurant Frühstück.

 

Weisheit des Urlaubs: Konfuzius wusste noch nicht: „Es gibt nicht zu viel Ajvar“

 

Abschließend war es ein sehr schöner Törn, den wir auf jeden Fall wiederholen werden. Über die Woche legten wir mit unserer Suzy 166 Seemeilen zurück. Reisegruppe Ajvar befindet sich nun gut gesättigt auf dem Heimweg.

 

Ein dreifaches Aj-var auf unseren Skipper Henny!

 

Gezeichnet Reisegruppe Ajvar

Anja, Tim, Henny, Gwendolyn, Lotte, Andi, Regine, Milena, Miri und Felix

Dieses Jahr musste der BSC erfreulicherweise eine Meldegrenze bei 55 Booten für die letzten Helden ziehen, da alle heiß auf Segeln waren. Heiß war aber nur die Idee, tatsächlich war es doch recht frisch.

Nach unserer kurzen Anreise bauten wir am Freitag unsere Boote im Dunklen auf, denn der Start war tiedenbedingt für Samstag um 09:30 Uhr angesetzt.

Samstag klingelte der Wecker um 06:30 und um pünktlich an die Startlinie zu kommen, mussten wir quer über die Elbe geschleppt werden. Der Wind reichte nicht um gegen den Strom anzukommen. Gesegelt wurde an diesem Tag eine Wettfahrt bei fast schon Rursee-artigem Wind und ohne Sicht. Es war sehr nebelig und usselig kalt. Ein Drittel der Starter haben bei fehlendem Wind die Zielkreuz gegen den Strom nicht mehr im Zeitlimits geschafft. Danach wurden wir wieder in den Hafen geschleppt, bauten die Boote ab und gingen zur Bootstaufe des neuen BSC-Clubpiraten. Der Pirat wurde in Gedenken an Hannes Diefenbach, der vielen als Schiedsrichter ein Mentor war und die Piratenklasse immer unterstützt hat, auf den Namen „Hannes“ getauft.

 

Abends war dick Party im Bootshaus.

 

Sonntags ging’s etwas später aufs Wasser, der Start war für 10:00 Uhr angesetzt. Windfinder versprach Wind und Sonne, Wind kam ein bisschen, Sonne überhaupt nicht.

Daher wurden wir auch am Sonntag zur Bahn geschleppt, mussten aber noch ein riesiges Containerschiff abwarten. Fun fact: Das Containerschiff zieht das ganze Wasser aus dem Hafen. Da wir schon im Schlepp lagen, wären fast drei ABC Boote unter Vollgas mit Strömung gekentert und zerstört worden.

 

Beim ersten Start war es schwierig überhaupt bis an die Linie zu kommen und zur ersten Tonne gab es auf Steuerbord-Bug ein Straßenbahnrennen. Der Wind wurde etwas besser und die nächste Kreuz segelbarer und dieses Mal schafften es mehr Boote ins Ziel.

Im insgesamt dritten Lauf führte Thomas zwischenzeitlich. Leider konnte er seine Führung nicht bis zum Ende halten, aber einen zweiten Platz rausholen.

Auf dem Wasser gab es zwischendurch vom Motorboot heißen Kakao und Glühwein, der die Finger wieder aufwärmte.

Wieder im Hafen haben wir die Yachten eingetuppert und angehängt.

Es war eine schöne Regatta mit vielen Seglern, etwas kalt, etwas voll… beim Slippen und ein guter Saisonabschluss.

 

3 Fynn (SVB) / Henny

6 Tobi / Nick

13 Thomas / Jule

16 Paula / Lisa (SHM)

31 Mats / Jakob

 

Weitere Ergebnisse gibts hier: https://www.manage2sail.com/de-de/Home/DownloadDocument/f1150a04-c754-4093-9af6-a04e84248936

 

Bericht produziert auf der A1, Höhe Bremen von Paula, Tobi, Henny und Nick

Als Westdeutscher Meister 2021 in der H-Boot Klasse wurden Stephan Dauber, Manu Angelescu und ich, Axel Pospischil, vom SVNRW zur Meisterschaft der Landesmeister 2021 zum ETUF am Baldeneysee eingeladen.

Nach einer Anreise durch strömenden Regen erreichten wir um 8:45 den ETUF. Umziehen, anmelden, Steuermannsbesprechung… alles ging zack zack.

Das Wetter war bewölkt, aber trocken mit einer Windstärke von ca. 2Bft. Um das angekündigte Wetterfenster maximal auszunutzen, ging es direkt los. Wir waren vor 10 Uhr auf der Bahn.

Wegen Corana war die Veranstaltung kleiner als vor zwei Jahren. Von der Meisterin im Opti über Segler aus den Klassen 420’er, J70, Folkeboot, Yngling, etc. waren alle dabei. Es wurden neun Mannschaften á zwei Personen zusammengestellt. Stephan und ich wurden zu Team „Bravo“, Manu mit Frank Suchanek vom SKBUe zu Team „Golf“ zusammengestellt.

Gesegelt wurde auf drei Booten vom Typ J22.  Es gab 12 kurze Regatten, wovon jede ca. 10 -15 min dauerte. Es segelte jeder gegen jeden mit Boots- und Mannschaftswechsel nach jeder Wettfahrt.

Die Regattaorganisation funktionierten mit zwei Shuttlebooten hervorragend. Bis ca. 14:15 Uhr konnten wirklich alle 12 Rennen durchgeführt werden. Ein Dank an alle Organisatoren, Regattaleitung und Helfer.

 

Stephan und ich waren direkt im ersten Rennen mit von der Partie. Wir konnten das Rennen mit mehreren Führungswechseln, trotz der kurzen Distanz, am Schluss für uns entscheiden.

Im Rennen Nr.5 konnten wir nach einem perfekten Start sofort die Führung übernehmen und einen relativ großen Vorsprung an der ersten Bahnmarke verbuchen. Leider verließ uns der Wind auf dem Vorwindkurs und der aufkommende achterliche Wind schob die Konkurrenz wieder direkt auf unser Heck. Im Manöver am Leegate schob sich Team „Hotel“, das aus J70-Seglern bestand, an uns vorbei und ließen sich den Sieg auch nicht mehr nehmen. Wir wurden Zweite.

Das Rennen Nr. 8 konnten wir wieder für uns entscheiden, Team „Hotel“ mit Manu an Bord konnte Team „Foxtrott“ noch auf der Ziellinie abfangen und wurde Zweiter.

Im Rennen Nr. 11 musste die Entscheidung über den Gesamtsieg zwischen uns, Team „Bravo“ und Team „Delta“ im direkten Vergleich fallen. Bei nachlassendem Wind wurde die Bahn auf ein einen Up-and-Down- Kurs verkürzt. Wir sind gut gestartet, hatten die richtige Seite gewählt und konnten dem Schiff noch genug Fahrt abtrotzen und dieses Rennen zu unseren Gunsten entscheiden.

Die Würfel waren gefallen. Wir waren Meister der Landesmeister NRW. Nach dem 12’ten Rennen schlief der Wind endgültig ein und ausgiebiger Regen setzte ein. Die Regattaorganisation hatte alles richtig gemacht. Chapeau!

  1. Team Bravo 5 Pkt    Stephan Dauber, Axel Pospischil            ABC
  2. Team Delta 5 Pkt    Torsten Schutt, Ulrich Haase                             SLS, RaB
  3. Team Golf 6 Pkt    Frank Suchanek, Manu Angelecu                   SKBUe, ABC

Knappes Ergebnis, alle ABC-Segler auf dem Treppchen … ein voller Erfolg.

 

Den Nachmittag haben wir dann mit diversen Getränken und Klönschnack mit anderen Seglern überbrückt. Nach der großen Siegerehrung wurden wir zum Abschluss mit einem umfangreichen Buffet verköstigt und haben uns gegen 22:30 Uhr etwas müde, aber sehr zufrieden auf den Heimweg gemacht.

 

Mast und Schotbruch, Axel Pospischil

Dieses Jahr fand das Dümmerfinale parallel zur IDJM statt. Für die Jugendlichen ging es schon am Donnerstag los und wir Oldies durften am Wochenende aufs Wasser gehen.

 

Vor zwei Wochen konnten wir freundlicherweise unsere Boote nach der Bockwurst Challenge in der Bootshalle des SHM stehen lassen. Leider kam unser Schlüssel etwas später an als wir, so dass unser Candle-Light-Dinner aus Klappstühlen, Campingkocher und Nudeln mit Pesto auf dem Parkplatz Bestand. Als wir dann spät abends am SVH am Dümmer ankamen wurde uns berichtet, dass die Aachener Partypeople die wildesten seien.

 

Am Samstag liefen die Segler des Dümmerfinales aus, als die Teilnehmer der Jugendmeisterschaft ihre beiden Läufe für diesen Tag beendet hatten. Der Dümmer präsentierte sich mit 3 Windstärken und Bewölkung, was die Regattaleitung auszunutzen wusste und vier Wettfahrten segeln ließ.  Bei den ersten beiden Wettfahrten kamen wir am Start gut weg und konnten vorne mitsegeln. Im dritten Rennen verloren wir auf der Zielkreuz leider noch einen Platz und wurden siebte in diesem Lauf. Im letzten Rennen des Tages wurden wir am Start eingeparkt aber konnten uns noch ins Mittelfeld zurück segeln.

 

Die vier Wettfahrten am Samstag wurden insgesamt bei sehr fairen und konstanten Bedingungen gesegelt. Am Ende des Tages waren trotzdem alle Segler platt und ausgehungert, doch konnten sie sich auf ein tolles Buffet freuen. Am Abend feiert die Jugendlichen ihre Meisterschaft bevor es, für den einen früher als für den anderen, ins Bett ging, um sich für den letzten Wettfahrttag bereit zu machen.

 

Für den Sonntag war im Vorfeld viel Wind angekündigt worden. Und so kam es dann auch. Zwar kamen die 5-9 Bft nicht, jedenfalls sah es von Land aus nicht danach aus, doch es blies ganz ordentlich. Also ein perfekter Tag zum Fliegen auf dem Wasser mit ausreichend Wind und viel Sonne, doch der Wettfahrtleiter schickte uns an diesem Tag nicht aufs Wasser. Die Jugendlichen hatten diesen Bedingungen bereits am Donnerstag kennen lernen dürfen und der Wettfahrtleiter entschloss sich an Land zu bleiben, um Material und die Crews zu schonen. Außerdem teilte er uns bei der Siegerehrung mit, dass er zusätzlich keinen Bock hatte. Somit blieb es also leider bei den am Samstag gesegelten Läufen. Und wieder einmal dürfen wir unsere Boote in Münster stehen lassen, bevor es in zwei Wochen ein letztes Mal auf den Aasee geht.

 

Moritz und Oscar, die leider nicht an der Jugendmeisterschaft teilnehmen konnten, gewannen die Jugend-wertung und segelten nach vier Wettfahrten auf den 20 Platz. Henrik belegte mit Lasse den 14. Platz.
Lotte und Gwendolyn konnten am Samstag krankheitsbedingt nicht an den Start gehen.
Nick und ich landeten insgesamt auf dem vierten Platz.

 

Bericht von Tobias Call

So, der nächste Regatta Bericht aus dem Hause Meid.

 

Nachdem unsere Boote nach dem Leineweber Pokal sowieso schon vor Ort am Dümmer See waren, quartierten wir uns bereits schon 2 Tage zuvor beim SVH mit unseren Zelten auf der wunderschönen, Maulwurfshügel-durchwachsenen Wiese ein. Bis mittwochs trudelten nach und nach alle anderen Jugendpiraten für die Deutsche Jugendmeisterschaft dann zur Vermessung ein. Andreas Ebel durfte bei bescheidenem Wetter in Regen und stürmischen Böen alle gemeldeten Boote sorgfältig in Augenschein

nehmen und vermessen. Mancher musste Auftriebskörper, Schwimmwesten nachbessern, sogar manche durften ihre Masten nochmals legen um auch im Top die Markierung nachzukleben.

 

Donnerstags früh ging es nach einem lustigen Fototermin mit der ortsansässigen „Profireporterin“ und der Steuermannsbesprechung und fetten Windböen hinaus aufs sehr kabbelige Wasser. Durch die kräftigen Wellen und den niedrigen Wasserstand des Wassers musste man das Schwert höher ziehen um nicht ständig stecken zu bleiben.

 

TAG 1: Bei Windstärke 4 in Böen 5 erfolgte pünktlich um 13h der Start in einem Dreieck über den ganzen See. Schon im ersten Lauf gab es diverse Kenterungen, Himmelungen von Verklickern, einen total Crash anderer Vereine und der ein oder andere hatte auch einen Fisch im Boot.

Nach 2 Läufe à 3 Runden in einem Riesendreieck über den See und 1 Lauf mit verkürzten Rundenzahl segelten wir nach 5 ½ Stunden alle ziemlich groggy in den Hafen zurück. Was für ein toller, aber anstrengender erster Segeltag der IDJM! Abends gab es für uns Segler ein leckeres Buffet. Wir wurden alle wunderbar satt und konnten trotz Müdigkeit noch einen lustigen Abend genießen.

Tagessieger: Merle Maas & Vivian Eckelmann/ BSV79

 

Tag 2: 10:00h Start. Frühes Aufstehen und bei ähnlichen Windverhältnissen, aber nicht mehr ganz so hoher, schwieriger Welle segelten wir 4 Läufe und kämpften uns durch. Am abendlichen Piraten KV Abend wurden Trainings und angedachte Regatten-planung für 2022 besprochen.

Tagessieger: Merle Maas & Vivian Eckelmann/ BSV 79

 

Im Laufe des Freitagabends dann wurde die Zeltwiese und der Segelverein noch voller. Ankunft der GROSSEN Piraten, Conger und Vauriens zum Dümmer Finale. Somit waren ca. 100 Boote vor Ort.

 

Tag 3: Samstag. Vor allen anderen Bootsklassen durften wir IDJM Piraten schon um 10:30h bei grauem Wetter und Windstärke 3-4 starten. Die Regattacrew entließ uns nach 2 Rennen wieder in den Hafen. Durch die versetzen Startzeiten konnten wir auf dem Weg in die Hafen mit den auslaufenden GROSSEN Piraten abklatschen. Zum Abendessen verwöhnte uns der SVH mit köstlichen Salaten und leckerem Gegrillten.

Tagessieger: Emma Leja & Daria Vorobyova/ RSV

 

Tag 4: Heute gabs erstmal Wachwerden nach einem ausgiebigen, vorläufigem IDJM Meisterabend. Nach Startverschiebung, wegen Sturmprognosen, warteten alle an Land. Nach 1 Stunde Warten kam der Abbruch und das große Einpacken von Booten und Zelten begann, begleitet von einsetzendem Regen.

In einer ausgiebigen und vom Regattaleiter Uwe wunderbar moderierten Siegerehrung wurde jeder namentlich aufgerufen und von den anderen Bootsklassen mit Beifall beglückwünscht. Jeder IDJM Segel erhielt ein großes Gruppenbild von unserem anfänglichen Fototermin.

Sieger der IDJM:

  1. Emma Leja & Daria Vorobyova/ RSV
  2. Maurice Bachmeyer & Marie Bark/ WVG
  3. Merle Maas & Vivian Eckelmann / BSV79

Sieger der U17:

  1. Marlene Fix & Helene Schneider / BSC
  2. Mads Pagel & Felix Gegenmantel /WVG & SCJ
  3. Paula Meid & Tim Huppertz / ABC

 

Positiv für alle Wettläufe der IDJM: Keine Fehlstarts, gutes Regatta Management, tolle Organisation, lustige neue Bekanntschaften, tolle und schlechte Starts, viele neue Erfahrungen auf dem Wasser und an Land.

 

„MEINE 1. IJDM“ (MORITZ mit der stets fröhlichen Jule v. Appen aus Hamburg), „geniale Bronze Medaille in der U17 für mich & Tim“ (PAULA und Tim Huppertz)

 

Ein 3faches Hacke-BEIL auf die Sieger, alle Gewinner, die Regatta Leitung, das SVH Orgateam und auf alle ABC IDJM 2021 Piraten.

 

Negativ: NIX, nur das Einpackwetter

 

Platzierungen für den ABC&Co:

  1. Paul Basilius ABC& Lennart Engel SCJ
  2. Paula Meid ABC & Tim Huppertz ABC
  3. Moritz Meid ABC & Jule von Appen BSC
  4. Mats Frische ABC & Jakob Basilius ABC
  5. Simon Praglowski ABC & Mark Comanns ABC

 

Getext und eingetütet von Paula MEID GER 4432 & Moritz MEID GER 3980

Nachdem die Boote freitags in Münster aus der „Luxushalle“ des SHM abgeholt waren, ging es weiter auf zum Dümmer.

Die Boote haben wir am Segler-Club Clarholz abgestellt, aufgebaut und direkt danach haben wir ein Fischbrötchen genossen.

Auch hier waren wieder froh, dass allzeit und gutbekannte Autan mitgenommen zu haben, da sobald die Sonne unterging, die Invasion der Mücken begann.

Samstag, 13 Uhr Startbereitschaft und mäßiger Wind beim rausfahren. Wie auch schon auf anderen Regatten gab es beim ersten Start unter Papa viele Frühstarter, sodass die Wettfahrtleitung sich danach für Uniform entschied.

Kurz bevor das Startsignal ertönte, wurde wegen mangelnden Windes Startverschiebung gezogen.

Der nächste Start verlief vorerst gut, doch auch hierbei war der Windgott nicht auf unserer Seite. Nach 2 ein halb Runden wurde Bahnverkürzung gezogen und Ben und Mischa waren mit einigem Vorsprung Erster. Viel mehr ließ sich aus der einsetzenden Flaute auch nicht mehr ersegeln. Also ab in den Hafen und fix die Yachten abdecken.

Abends gab es am SCC neben dem super Buffet auch das passende Getränk zu jedem Durst.

 

Startbereitschaft war für 10 Uhr am nächsten Tag angesetzt. Als dann alle Teilnehmer bei abnehmendem lauen Wind Richtung Startlinie trieben, war schnell klar, dass Läufe zwei bis vier eher nicht stattfinden werden. Das bedeutete für uns Warten, Quatschen, Essen und für alle Piraten Päckchenbildung.

Nach 2 Stunden vergeblichen Wartens kam dann der Wind, der sich aber weder durchsetzte, noch für eine faire Wettfahrt gereicht hätte. Alternativ zum Paddel-Race in den Hafen wurden auch längere Schleppverbände gebildet.

 

Gewinner nach einer Wettfahrt sind Ben und Mischa (SSCR), Platz zwei ging an Kalle und Kai (TSC/SVH).

Danke an das Team vom SCC für das tolle Wochenende. Wir kommen nächstes Jahr gerne wieder, packen dann aber etwas mehr Wind ein.

 

Der ABC war mit zweieinhalb Piraten Teams erfolgreich vertreten.

Platz 3: Fynn (SVB) & Henny

Platz 9: Mats & Paula

Platz 20: Moritz M. & Mark

 

Ergebnisse gibts hier: https://www.raceoffice.org/data/3282439675.pdf

 

Bericht: Paula, Moritz M., Mats & Mark, Bericht gekauft von: Henny

30 Eier, Käse, Schinken, 2 Packungen Butter und weitere Lebensmittel…der Stramme Max für die Bockwurstchallange ist auf jeden Fall gesichert.

 

Auf geht’s mit dem Stranskymobil Richtung Münster zum Hansa. Nachdem die Boote abgeladen waren und weitere Crews begrüßt wurden, ging es mit dem Döner in der Hand die münsteraner Altstadt unsicher machen.

 

Fit und munter ging es am nächsten Morgen an den Start. Unser aller Highlight: „Der neue Dermasence Sonnencreme-Vorrat für 2022 (Dieses Jahr sogar als Spray)“.

 

Passend dazu schien natürlich die Sonne und ein laues Spätsommerlüftchen ließ die Boote über den Aasee treiben. Insgesamt waren 20 Piraten am Start inklusive 6,5 ABC-Crews. Es wurden 2 Läufe gesegelt und 2 abgebrochen, bei denen zwischendurch die Bockwurst nicht fehlen durfte.

 

Abends wurde sich mit Spanferkel und leckeren Salaten gestärkt. Gemütlich verbrachten wir alle gemeinsam den Abend mit unserem traditionellen Mitternachtssnack.

 

Sonntags ließ sich zwar nicht die Sonne blicken aber dafür der Wind. Somit segelten wir zügig hintereinander 3 Läufe. Wichtiger Hinweis: Das Ziel wird durch 2 blaue Fahnen gekennzeichnet!!!!

Wir gratulieren Tobi und Lena zum Sieg der Bockwurstchallenge! Weitere Ergebnisse könnt ihr in der Liste nachlesen.

 

Wir bedanken uns beim Hansa für ein wunderschönes Wochenende. Die BWC ist die Reise immer wieder wert. Auch ein großes Danke, dass wir unsere 1,2,3…7 Schiffe bei euch bis zum Dümmer stehen lassen dürfen!

 

Ein 3-Faches Hacke-Beil!   Lotte und Gwennelynn (3971)

Der SCJ hatte zur Kehrausregatta geladen. In diesem Jahr war es für die H-Boote die Westdeutsche Meisterschaft, für die Piraten eine Ranglistenregatta und für die anderen Bootsklassen eine Yardstick-Wertung. Coronabedingt durften nur maximal 25 Piraten melden, eine Zahl, die schon am ersten Tag nach Freigabe der Meldeliste erreicht war. Auch die Abendveranstaltung wurde geteilt, um alle Coronabedingungen erfüllen zu können.

 

Die H-Boote durften beim ABC übernachten und begannen das Wochenende mit gegrillten Würsten und leckeren Kaltgetränken. An dieser Stelle nochmal einen herzlichen Dank an die H-Boot Flotte und alle „Jonkmänner“ für´s Organisieren!

 

Der erste Wettfahrttag hatte neben vielen heftigen Regenschauern moderaten Nordwind, so dass zwischen Tonne 5 und 6 für die H-Boote drei Wettfahrten und für alle anderen Bootsklassen 2 durchgeführt werden konnte. Danach schlief der Wind zwischenzeitlich ein, so dass der letzte Lauf am Samstag abgeschossen werden musste.

Für alle tapferen Segler und die Organisatoren gab es am Abend beim SCJ leckere Lasagne und für die H-Boote das Abendessen am ABC. In gemütlicher Runde saßen einige noch bis in den frühen Morgen zusammen und beim ABC war man glücklich, nochmal das Clubhaus nutzen zu können.

 

Wer geglaubt hatte, am Samstag wäre es kalt und nass gewesen, der durfte am Sonntag erfahren, dass es auch noch schlimmer geht. Das einzig konstante war an diesem Tag der Regen, der Wind kam und ging, drehte wie er wollte, und verlangte den Tonnenlegern und der Regattaleitung ständige Ortswechsel ab. Trotzdem war die Stimmung gut und das Warten lohnte sich, denn es konnte noch ein letzter Lauf durchgeführt werden. Die Piraten brauchten zwar 3 Anläufe, aber mit Black Flag gelang auch ihnen endlich ein Start ohne Frühstarter.

 

Insgesamt ein sehr gelungenes Wochenende und von hieraus ein großes Dankeschön an alle Organisatoren und Helfer, die uns auch unter erschwerten Bedingungen dieses Ragatta-Erlebnis ermöglicht haben.

 

Julia, Petra & Gwendolyn

132. Travemünder Woche – Finn Dinghy
24.- 27. Juli 2021

Während des Corona Lockdown musste ich das Segeln stark vernachlässigen und so drängte meine innere Stimme schon seit Monaten darauf, nochmal an einer großen Regatta teilzunehmen. Nach langen Hin und Her habe ich dann mutig die Entscheidung getroffen mit meinem Finn zur 132. Travemünder Woche zu melden.

Erich Offermanns hatte vor Jahren erklärt, dass man zu wichtigen Regatten mit etwas Vorlauf anreisen muss, damit man sich auf die Situation einstellen kann. Das tat ich dann auch und reiste bereits am Donnerstag an obwohl der erste Start erst für Samstag geplant war. So konnte ich mich nach langer Segelabstinenz an das Boot und an das Revier gewöhnen.

Immer noch nicht sicher ob die Teilnahme an einer Regatta mit Welle und Wind mit meinem Fitnessgrad wirklich weise ist, kam ich am Möwensteingelände des Lübecker Yacht-Clubs an. Ein wunderschönes Wiesengelände mit eigener Rampe zur Travemünder Bucht. Das neue Zelt war dank Luftpumpe schnell aufgebaut und der FINN stand kurz darauf fertig aufgeriggt an der Rampe.

Mit einem geliehenem Elektroroller ging es sodann in Richtung Maritim Hotel und es galt Travemünde zu erkunden. Travemünde, nördlich der Hansestadt Lübeck direkt an der Mündung der Trave in die Ostsee gelegen beindruckte mich sehr und zeigte sich als mondäner Badeort mit großzügiger Strandpromenade.
Das hatte ich von meiner letzten Teilnahme an der Travemünder Woche Anfang der 80er Jahre mit Stefan Meid so nicht in Erinnerung.
Auch der Priwall, der sich uns Piratenseglern in den 80ern als regenüberflutetes Sumpfgebiet darbot und neben einer Jugendherberge nur Zeltwiesen aufwies war nun mit einer großen modernen Marina und zugehöriger Wohnanlage nicht wiederzuerkennen.
Entlang der Promenade wurden bereits die Buden und Festzelte aufgebaut und erste Segler besiedelten den Parkplatz am Leuchtenfeld, dort sollten auch die Triassegler vom Rursee unterkommen.
Schnell noch das Frühstückscafé für die kommenden Tage gesucht und im Marinepool Zelt eine neue Segeljacke gekauft, nun konnte die Regatta beginnen.

In Summe hatten 26 Finns gemeldet und es wurden 6 Läufe gesegelt werden. Pünktlich zum ersten Start zeigte sich die Travemünder Bucht bei 3-4 Windstärken mit beeindruckenden Wellen.
Da ich Guido nicht fragen konnte habe ich vor dem Auslaufen nochmal in den Segelanweisungen nachgeschaut wie die Bahnführung des „Outerloop“ aussieht. Und dann ging es über die Rampe in Richtung der Regatta Bahn „Delta“.

Dort angekommen blieb noch genug Zeit mit einigen Testkreuzen die vorherrschende Windrichtung zu erkunden, ein Gefühl für Winddreher zu bekommen und die Kompasswerte für die Amwindkurse zu notieren.
Der erste Lauf sollte dann bereits alle Zweifel beseitigen, es war die richtige Entscheidung nach Travemünde zu fahren! Ich durfte ganz vorne mitsegeln und wurde in diesem Lauf mit einem glücklich machenden dritten Platz belohnt. Freude pur, ich kann es doch noch 😊.
Bei den folgenden Läufen ging es dann nicht mehr ganz so weit nach vorne, es reichte aber am Ende für einen 8. Platz in der Gesamtwertung. Es war ein tolles Erlebnis nochmal auf offenem Wasser mit Welle Regatta zu segeln.
Dank seiner enormen Physis und teils freiem Pumpen lag bis zum letzten Tag Dirk Sievers GER 141 vom BSC (Blankenese) ganz vorne. Er musste aber nach den letzten drei Läufen den ersten Platz an Jürgen Eiermann GER 8 vom Ruder-Club Rastatt abgeben, der sich in gewohnt ruhiger und konzentrierter Art den Gesamtsieg sichern konnte.

Nach der Siegerehrung ging es dann zurück nach Aachen mit dem Entschluss das Regatta Segeln auf dem FINN doch nochmal zu intensivieren.

Gruß Jochen GER 997

Die Sparkasse Aachen unterstützt den Aachener Boots Club bei der Finanzierung der erhöhten Kosten im Zusammenhang mit der Einhaltung der Corona-bedingten Auflagen und Schutzmaßnahmen, so dass das Segeln als Individualsport auch für Mitglieder in Risikogruppen weiterhin sicher möglich ist und als Ausgleich für viele andere weggefallene Aktivitäten und Kontakte dient. Auch die Anschaffung von Segelmaterial für die Jugend kann aufgrund der erfolgten Unterstützung wie geplant erfolgen.

Der Aachener Boots-Club e.V. bedankt sich für die Zuwendung in Höhe von 1.500€.