Wann hat man das schon mal erlebt?
Sonntägliches Wecken mit dem musikalischen Einmarsch des Musikvereins Heimat- Echo Steckenborn durch das Tor des ABC bis hinunter zur Terrasse.
Selbst die morgendliche Kühle und der Dauerwind genau auf die Pergola konnten weder 25 Musiker und Musikerinnen noch die ABC´ler vom gemeinsamen musikalischen Frühschoppen abhalten.
Die Musiker und Musikerinnen waren bester Stimmung und konnten mit geballter Power gegen die satten 5er Böen locker anspielen. Als Haus-und Hofkapelle der Aachener Stadt Garde (Öcher Penn) sind sie es seit mittlerweile 40 Jahren gewohnt, bei Wind und Wetter draußen zu musizieren. Insofern waren alle Sorgen um Wetter etc. völlig unbegründet. Diese Kapelle ist nicht ohne Grund 40 Jahre der musikalische Partner der Öcher Penn. Auch beim ABC Frühschoppen konnte sie durch Spielfreude und hohes Niveau überzeugen. Das spontane Geburtstagsständchen für Hendrich ging ebenso locker von der Hand wie die geschmeidigen Wechsel zwischen unterschiedlichen Musikstilen, vom Dirigenten sicher durch die Windböen geleitet.
Als Dirigent mit dem Rücken zum Wind stehend war es sicherlich keine leichte Aufgabe, sich auf das Dirigieren und gleichzeitiges Sichern des sich in den Böen selbstständig machenden Hutes zu konzentrieren. Aber auch hier wurde mit hoher Professionalität und Routine agiert. Ebenso unbegründet war die Sorge, ob bei den morgendlichen Außentemperaturen kühles Bier das richtige Getränk sein würde.
Reichlich warme Laugenstangen als Pausensnack in der wärmenden Sonne und selbstgemachter Kuchen mit Kaffee bei der „Aftershow-Party“ fanden Abnehmer wie die buchstäblich „warmen Semmeln“.
Bei allen Unterschiedlichkeiten der Vereinsaktivitäten von Musikverein und Segelverein hat dieser Vormittag Menschen zusammengebracht, die ihre Freude an ihren jeweiligen Hobbies miteinander teilen konnten, ins Gespräch gekommen sind und zusammen eine gute Zeit hatten. Man munkelt, dass sich junge Musiker zum ABC Segellager im Sommer anmelden möchten.
Wie viele Gemeinsamkeiten es gibt, wurde nicht zuletzt durch die „generationsübergreifende“ Besetzung der Kapelle deutlich: jung und „nicht mehr ganz so jung“ haben sich sichtbar und hörbar bereichert und ergänzt; Musikmachen in einer solchen Kapelle ist ebenso Teamwork wie das Segeln. Der Musikverein Heimat Echo Steckenborn investiert ebenso intensiv wie der ABC in die Jugendarbeit, z.B. in den Formaten der Musikschule Steckenborn und des Jugendorchesters.
Doch wer ist denn eigentlich die Verbindung – sprich der „Link“ – zwischen dem Musikverein Heimat-Echo aus Steckenborn und dem Aachener Boots-Club ? Also, Vorhang auf:
Ellen Krüger, Saxofon |Arne Krüger, Posaune |Inga Krüger, Klarinette
Damit wäre das Geheimnis gelüftet… herzlichen Dank Euch und dem Musikverein für dieses gemeinsame Erleben!

Unter dem Motto „Aachen zeigt Engagement“ präsentierten 185 Vereine, Initiativen und gemeinwohlorientierte Gruppen ihre wertvolle Arbeit im Stadtpark Aachen.
Zahlreiche Stände, kreative Mitmach-Angebote, spannende Einblicken und ein buntes Bühnenprogramm für die ganze Familie machten diesen Tag zu einem abwechslungsreichen Tag der Begegnungen und Information.
Für den ABC war die Teilnahme an diesem Aktionstag die beste Gelegenheit, sich sowohl den Interessierten als auch der Fördermittelgeberin Stadt Aachen und Sponsoren wie STAWAG und der Stadtsparkasse Aachen zu präsentieren.
Trotz der etwas eingeschränkten öffentlichen Werbung der Stadt war eine gute Besucherzahl zu verzeichnen.
Dem ABC – Stand wurde eine große Doppelparzelle an prominenter Stelle auf der Hauptfläche zugeteilt. Zwei Pavillons, ein mit Segeln aufgebauter Pirat, der Trainings-Opti sowie das Knotenbrett mit Konten-Gewinnspiel und reichlich Anschauungsmaterial zogen eine Vielzahl Interessierter an.
Die Standcrew Sarah Strauch, Isabel Montanes-Strauch, Oscar Henn, Simon Praglowski, Henny Junge und Guido Henn waren dank ihrer einheitlichen ABC Shirts als ABC Repräsentanten zu identifizieren und konnten gezielt angesprochen werden. Fragen zu beantworten, die Besucher zu betreuen und zu informieren füllte ihren Tag.
Der von Tim Steffens erstellte Flyer bot zudem die Möglichkeit, den Besuchern die wichtigsten Informationen zum ABC und den Link auf unsere Homepage mitzugeben.
Die regelmäßige Frage nach einem Kennenlern – Tag der offenen Tür beim ABC sollte mit der Idee „open house -open ship“ unter dem Aspekt der Mitgliedergewinnung weiter verfolgt werden. Den Interessierten wurde zudem ein Besuch des ABC im üblichen Rahmen der angeboten.
Ob von diesen Angeboten Gebrauch gemacht wird, wird der Sommer zeigen.
Ein großer Dank für die Organisation und die Durchführung der ABC – Präsentation gilt Guido Henn, Sarah Strauch und der gesamten Stand Crew, die mit Transport, Auf – und Abbau und Betreuung der Gäste viel Zeit sowie das Wochenende für die Vereinsarbeit investiert haben !

Am ersten Maiwochenende ging es endlich richtig los. Nachdem bereits im März einige schöne Sonnentage vor Ort genossen wurden, stand nun unser alljährliches Ansegeln auf dem Programm. Einen gelungenen Start in das „Ansegel- Wochenende“ bot das erste Open-Grill-Event diesen Jahres, was bei strahlendem Sonnenschein einen gemütlichen Abend bescherte. Am nächsten Tag startete der seglerische Teil dieses Wochenendes. Nach einer kurzen Besprechung an Land ging es für alle Segler auf das Wasser und die ersten Runden wurden gemeinsam gedreht. Anschließend wurden alle am Grill mit Würstchen im Brötchen beköstigt und an der Theke mit frischen Getränken versorgt. Den musikalischen Ausklang des Abend bot ein Clubhaus-Konzert der Liveband „Corner in Winslow“, die uns mit stimmungsvoller live Musik einen großartigen Saisonstart bescherten.

3, 2, 1 – Start! Segelsaison 2026 in Haltern eröffnet.
ABC erfolgreich in Gesamt- und Landesjugendmeisterschafts-Wertung

18. April 2026 – Der Mast steht. Das Boot poliert und (noch) sauber. Die Fock schon angeschlagen. Willkommen zu den Haltern Classics 2026 – Endlich wieder Segeln! Zur diesjährigen Haltern Classics trafen sich 28 motivierte Mannschaften (davon 9 Crews vom ABC) aus ganz Deutschland. Für die meisten war es wie so häufig der Saisonauftakt und das erste Mal nach dem Winter wieder im Pirat. So auch bei uns. Nach einer kurzen Begrüßung durch den SCH gingen wir (fast schon traditionell) zur Bootstaufe über. In diesem Jahr bekam der neue KV-Pirat seinen Namen „clueless“ von Mirja und Jannis aus Münster verliehen! Herzlichen Glückwunsch zum pinken Flitzer!

Danach ging es aufs Wasser. Durch stark drehende Winde hatte die Regattaleitung alle Hände voll zu tun, einen guten Dreiecks-Kurs auszulegen. Am Ende lag er. Gute Arbeit! Währenddessen konnten wir unseren neuen Spi direkt ausprobieren! Scheint schnell zu sein. Der erste Start des Jahres lief wie geschnitten Brot: wir ganz vorne an der Linie – Einzelrückruf! Waren wir das? Keine Ahnung, passt schon. Weiter fahren! Erster an der Luvtonne – Läuft. Danach merkte man die
Winterpause – zwei drei kurze Unaufmerksamkeiten und einen Dreher falsch genommen sind wir mit einem soliden 6. Platz ins Ziel gefahren. Danach lief es mit einem 5. Platz konstant weiter. Zum Abschluss des ersten Segeltages haben wir noch einen zweiten Platz mitgenommen, der uns auf den insgesamt dritten Platz der Tageswertung gehoben hat. Abends wurde in gewohnter Weise lecker gegrillt und sich im gemütlich-warmen Zelt gemeinsam auf die diesjährige Saison gefreut.

Der zweite Tag begann bei uns mit einem schnellen Verklicker-Wechsel (der Windex hatte sich am Vorabend nicht mit dem quer gespannten Stahlseil im Hafen
vertragen…). Danach sind wir langsam und gemütlich rausgeschipptert und haben die morgendliche Sonne genossen. Beim ersten Start waren wir wieder vorne mit dabei. Dieses Mal als zweiter an der Luvtonne hinter Charlotte und Amelie aus Münster. Die bekommen wir noch! Bis zur Leetonne konnten wir dann die
Führung übernehmen und diese auf der nächsten Kreuz gut ausbauen. Auf dem zweiten Spigang passierte das, was du als erster im Feld gar nicht gebrauchen kannst: Flaute! Irgendwann wehte wieder der Wind von hinten und mit ihm holten uns fast alle Boote wieder ein. Einmal vom halben Feld überrollt, waren die Uhren wieder auf null gestellt. Auf der Bahn herrschte Chaos pur. Drehende Winde, Privat-Böen und ganz viel Glück und Unglück lagen teilweise nur eine Bootslänge voneinander entfernt. Es war so knapp, dass an der letzten Leetonne vor der relativ kurzen Zielkreuz noch alles offen war. Leider hatten wir uns für die linke Seite entschieden – der Wind aber für einen Rechtsdreher, womit wir auf den letzten Metern wieder einige Boote verloren haben. Am Ende sind wir mit der
ersten Wettfahrt, die so stark begann, unseren Streicher gefahren. Da unsere Konkurrenz uns durch den Streicher fest im Nacken hing, war damit auch erstmal der dritte Platz weg. Mist! Zum Glück ging’s direkt weiter. Die letzte und 5. Wettfahrt stand an. Nochmal alles geben! Das Problem: das Wetter. Pünktlich zum Startschuss wurden wir mit aufbrausenden Böen und Starkregen bis zur Luvtonne begleitet. Nach 15 Minuten war wieder alles vorbei. Ebenso der Wind – Flaute. Alle Boote und Crews trieben pitsche nass über den See und die Sonne schien, als wäre nichts gewesen. In der zweiten Runde folgte dann der Abbruch der
Wettfahrt und alle dachten das wars. Die ersten paddelten motiviert in Richtung Hafen, doch dann wehte der Wind noch einmal auf und es ging (für uns zum Glück nochmal) weiter. Wir erhielten einen letzter Versuch uns wieder aufs Treppchen zu segeln. Dieses Mal Up&down. Zum Abschluss konnten wir nochmal unter Spi mit Knallgas runter zur Leetonne fliegen und dann als fünfter ins Ziel einfahren. Reichte das für Platz drei? Keine Ahnung. Wo war die Konkurrenz? Hinter uns, aber ob das reicht?

Jetzt aber erstmal Boot slippen, abbauen, einpacken. Eine noch geführte Protestverhandlung hat die Spannung um das finale Ergebnis nochmal hinausgezögert.
Am Ende durften wir uns aber über einen doch hart erkämpften dritten Platz zum Saisonauftakt und die Ehre, diesen Bericht schreiben zu dürfen, freuen!

Vielen Dank an den SCH und ein dreifaches Hackebeil an Fypsi und Henny zum Sieg, Franz und Yoram zum zweiten Platz und an die Landesjungendmeister
Jannis und Mirja auf ihrem neuen KV-Pirat! Dicht gefolgt von Jonas und Timm und Lea und Isabell.

6. Platz – Nick und Emma
14. Platz – Simon und Mark
15. Platz Paula und Jan
19. Platz Lea und Isabel
20. Platz Nina und Julia
22. Platz Jonah und Til
23. Platz Mira und Til

Sebastian und Melina
GER 4516

Am Wochenende vom 23. bis 25. Mai 2025 fand beim ABC der erste Fotoworkshop in der Vereinsgeschichte statt – und das mit vollem Erfolg!

Unter der Leitung von Ekke Erben, einem der renommiertesten Segelfotografen Deutschlands, erlebten über zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein spannendes, lehrreiches und wunderbar gemeinschaftliches Wochenende rund um das Thema Segel-Fotografie.

Schon beim Meet & Grill am Freitagabend wurde klar: Hier treffen Leidenschaft fürs Segeln auf Begeisterung für die Fotografie – ob blutiger Anfänger oder erfahrener Hobbyfotograf, alle waren mit Neugier und guter Laune dabei. Bei lockerer Atmosphäre am Grill wurden die kommenden Tage geplant, persönliche Fotogeschichten vorgestellt und erste Kontakte auch mit den Teilnehmern aus den umliegenden Vereinen geknüpft.

Am Samstag und Sonntag ging es dann richtig in die Praxis: Die Workshop-Sessions führten die Teilnehmer mit ihren Kameras auf den ABC-Steg, ans Ufer, in den Hafen und – begleitet von Ekke – sogar aufs Motorboot, um spektakuläre Aufnahmen direkt auf dem Wasser zu machen. Besonders eindrucksvoll waren die Bilder von Sebastian und Anna, die mit ihrem Piraten unterwegs waren – ihre Freude und Dynamik spiegelten sich deutlich in den Fotografien wider.

Neben der praktischen Arbeit gab es viele wertvolle Impulse zur Bildkomposition, Technik und vor allem zur Frage: Was macht ein gutes Segelfoto aus? Ekke teilte seine immense Erfahrung mit einer Mischung aus Fachwissen, Humor und Begeisterung – und nahm sich für jede Bildbesprechung Zeit.

Ein besonderes Highlight war auch die Wahl des „Foto des Tages“. Aus allen eingereichten Motiven wurde das beste Bild ausgewählt – mit stimmigem Aufbau, starker Emotion und seglerischer Ausdruckskraft. Der glückliche Gewinner war Peter Blindert vom SSC. Er durfte sich über eine stilechte Flasche Rum aus Flensburg freuen – ein Preis, der ebenso maritim wie verdient war!

Die Stimmung war durchweg positiv, die Gruppendynamik großartig. Auch kulinarisch wurden wir bestens versorgt: Die legendäre Bolo-XXXL von Christian war ein echtes Highlight – ein großes Dankeschön an ihn für die tolle Organisation und an seine Frau Margret für die liebe Unterstützung im Hintergrund.

Am Ende stand fest: Das war nicht nur ein Workshop, sondern ein echtes Vereins-Highlight! Wir nehmen viele neue Impulse, Inspiration und wunderschöne Fotos mit nach Hause – und hoffen sehr auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr.

Danke an alle, die dabei waren – vor und hinter der Kamera!

Die Haltern Classics waren unser Auftakt in die neue Segelsaison.

Los ging’s am Freitag mit der Anreise – etwa 1:30 Stunden Fahrt. Nach dem Ankommen haben wir erstmal entspannt den Abend verbracht und eine Runde geschlafen, bevor es am Samstag richtig losging. (Alle entspannt außer Paula und Til mit kaputten Luftmatratzen)

Samstag

Am Samstagmorgen sind wir gemütlich gegen 10/11 Uhr in den Tag gestartet – erst mal frühstücken, dann ran an die Boote. Der Aufbau hat bei manchen etwas länger gedauert, was wohl am langen Winter lag ;), aber am Ende stand alles bereit.

Das erste Highlight war die Bootstaufe: Unser neues Boot LucKy Too und das von Sebastian und Ralf wurden offiziell getauft – ein cooler Moment für alle. Danach ging’s aufs Wasser.

Mit 3–5 Bft hatten wir gute Bedingungen zum Segeln. Nach drei Läufen sind wir wieder reingefahren, haben die Boote versorgt und dann gemütlich zu Abend gegessen.

Sonntag

Sonntag früh raus, kurzes Frühstück – und ab aufs Wasser. Der Wind hatte nochmal ordentlich zugelegt: 5–6 Bft, dazu drehend und ziemlich böig. Es war anspruchsvoll, aber auch richtig spannend zu segeln.

Nach den Läufen hieß es abbauen, dann noch die Siegerehrung – und schließlich ging’s wieder nach Hause.

Insgesamt ein super Start in die Saison: coole Leute, viel Wind, und trotz allem eine Menge Spaß auf und neben dem Wasser.

Sebastian und Maria Platz 6

Fynn und Til Platz 8

Moritz und Jan Platz 9 (bestes Jugendboot)

Josh und Tess Platz 10

Simon und Mark Platz 13

Paula und Oscar Platz 15

Lea und Isabel Platz 31

Bericht: Jan und Moritz

Samstag, 13.04.2024, 9:30 Uhr in Haltern am See – Die Segelsaison 2024 ist gestartet!

Für meine Schwester Melina und mich eine ganz besondere:

Vor erst einer Woche hatten wir unseren neuen Piraten aus der Hein-Werft in Hamburg abgeholt. Heute galt es demnach zu prüfen, ob das neue Boot auch schwimmt. Doch bevor es das erste Mal aufs Wasser geht, gehört es zur guten Tradition, das Boot zu taufen! Nach einem sehr freundlichen Empfang und Steuermannbesprechung durch den SC Haltern, versammelten wir uns alle um das neue Boot, um es in die neue Piraten-Familie aufzunehmen. Nach einer erfolgreichen Taufe auf den Namen „Titanium“, ausgeführt durch Melina und einem dreifachen Hackebeil auf das neue Boot, ging es dann endlich raus aufs Wasser. Endlich war es gewiss – es schwimmt! Jetzt kann es los gehen!

Das Wetter hätte für unseren Saisonauftakt und Taufe nicht hätte besser sein können. Der Frühling hatte Haltern voll im Griff und hatte es mit 20 Grad, Sonne und Wind bis 6 bft sehr gut mit uns gemeint. Auf dem See angekommen, merkten wir, dass die Windvorhersage nicht untertrieben hatte und so flogen wir schon vor der ersten Wettfahrt über den See um wieder „rein zu kommen“.

Nach zehn Jahren an der Piraten-Pinne dauerte es ein wenig um sich wieder an das Boot zu gewöhnen (Es fährt sich dann doch anders als ein Finn…). Aber am Ende ist es wie Fahrradfahren – manche Sachen verlernt man nie. Aufgrund des vielen Windes waren für den ersten Tag drei Wettfahren angesetzt. Im klassischen Dreieck-Schenkel ging es an diesem Tag einige Male Up-Wind and Down-Wind auf und ab. Der beste Moment des Tages (nach der Taufe selbstverständlich) war, als wir auf dem ersten Spi-Gang direkt abgehoben und mit einer 6er-Böe direkt an drei Booten vorbeigeflogen sind. Mega!!!

Doch es geht auch anders. Auf dem letzten Spi-Gang an der letzten Raumtonne des Tages, verlief die Halse anders als geplant, weshalb sich die Spi-Schot elegant zweimal um das Ende des Baumes wickelte, was den Spi nur noch mit der Luv-Schot fahrbar machte (und was auf Halbwind-Kurs nicht so optimal ist…). Runter wollte er dann auch nicht da sich das Spifall verknotet hatte und somit haben wir uns mit halb gezogenem Spi in Lee und einer Fock, die auch nur 3/4 dicht gezogen werden konnte, ins Ziel gerettet. Auch die anderen Mannschaften hatten mit den starken Böenfelder zu kämpfen, was mit der ein oder anderen Kenterung einher ging.

Am Ende haben sich alle Mannschaften sehr gut geschlagen und es ging nach drei anstrengenden Wettfahrten k.o., aber glücklich mit der ersten Fahrt mit dem neuen Boot in den Hafen. Dort wartete schon ein kaltgestelltes Bier, welches wir bei der Taufe allen versprochen hatten.

Der Sonntag hatte etwas kühlere Temperaturen und weniger Wind für uns vorgesehen, sodass wir uns nochmal mehr auf das Einspielen im Boot konzentrieren konnten.  Nach einem kurzem Dreieck-Schenkel ging es dann auch wieder an Land, wo dann schnelles Abbauen und Einpacken angesagt war.

Danach ging es zur Siegerehrung, wo das Team von GER 4445 (Basti und Ralph) mit drei ersten Plätzen am ersten Tag souverän den Sieg eingetütet haben. Platz zwei ging an Josh und Lilly (GER 4398), Platz drei an Marius und Jan (GER 4288). Herzlichen Glückwunsch!

Freitagabend ging es endlich mal wieder los zum Dümmer. Für den ein oder anderen das erste Mal. Bei wundervollem Wetter (Regen) und 6 Grad kamen wir am dümmer an. Das Jugendhaus wurde bezogen und es ging ab ins Bett. Für die andern in die Autos und die Zeltenden mussten erstmal durch den neu entstandenen See (Zeltwiese) waten.
Samstag um 13 Uhr wagte die Regattaleitung dann den ersten Start von dreien. Nach dem ersten abgebrochenen Lauf aufgrund von zu wenig Wind kam dann der Regen und Hagel. Nach ca. 1h Warten im Regen bei ordentlich Wind verzog sich das schlechte Wetter mit dem Wind wieder. Nach 2 weiteren Versuchen ging es dann zurück in den Hafen.
Sonntag hieß es dann um 10 raus aufs Wasser und 3 Läufe bei 5-6 Bft segeln. Nach einem langen und kalten Wochenende sind wir sehr zufrieden mit unserem Ergebnis.
Jan und Moritz Platz 1 (U19) Gesamtwertung Platz 25
Nina und Julia Platz 4 (U19) Gesamtwertung Platz 28
Til und Til Platz 6 (U19) Gesamtwertung Platz 30
Lea und Isabell Platz 7 (U19) Gesamtwertung Platz 31
Jona und Julian Hentschel Platz 8 (U19) Gesamt Platz 35
Mira und Jonas Hentschel Platz 9 (U19) Gesamt Platz 36
Oscar und Moritz Gesamtwertung Platz 21
Sebastian und Melina Gesamtwertung Platz 9
geschrieben von Moritz Meid

Trotz des mäßigen Wetters, viel Regen und Kälte, konnten 15 Crews am Osterhasencup 2024 erfolgreich teilnehmen. Die Stimmung war gut und vor allem abends ausgelassen.
Tag 1 (Freitag, 29.03.):
Nach der Steuerleutebesprechung konnten wir wie geplant um 11 Uhr das erste Mal starten. Die Konditionen auf dem Wasser hätten besser nicht sein können, konstant 4-5 Windstärken und nicht allzu böig. Wir konnten also alle vier geplanten Läufe ohne Bahnverkürzung beenden. Den ersten Lauf konnten Finn Soetebier und Timon Ostertun (GER 4443) für sich entscheiden. Die restlichen drei Siege gingen an Fynn Ausborm und Henrik Junge (GER 4439).
Tag 2 (Samstag, 30.03.):
Die letzte Wettfahrt war für 11 Uhr angesetzt. Mangels Wind wurde diese allerdings um ca. eine Stunde verschoben. Obwohl es morgens noch nach wenig Wind ausgesehen hatte, frischte der Wind nochmal ordentlich auf und die letzte Wettfahrt konnte unter ähnlichen Windbedingungen vollendet werden. Auch diese Wettfahrt konnten Fynn Ausborm und Henrik Junge für sich entscheiden. An beiden Wettfahrttagen gab es keine Unstimmigkeiten auf dem Wasser, geschweige denn Proteste.
Den ersten Platz belegten Fynn Ausborm und Henrik Junge (GER 4439), den zweiten Platz holten sich Fynn Soetebier und Timon Ostertun (GER 4443). Auf dem dritten Platz landeten Svenja Schlotfeldt und Yannik Gohla (GER 4418). Aus dem ABC platzierten sich außerdem auf dem neunten Platz Mira Angelescu und Jonas Hentschel (SCJ) und auf dem 15. Platz Julian Hentschel (SCJ) und Jonah Angelescu. Die Hauptattraktion war jedoch nicht das Segeln, sondern der knapp 2 Kilo schwere und ca. 1m große Schokohase, der von allen Teilnehmern zusammen „geschlachtet“ wurde.
Geschrieben von Mira und Jonah Angelescu